Außergewöhnliches Konzert im Schloss Brody am 30. Mai 2012
Jazz, Hip-Hop, Country und Western, Pop, Indie-Rock und Gospel-Musik sind die verbindenden Elemente eines Konzertes im Rahmen der PROMNITZ TOUR. Der amerikanisch-polnische Kulturaustausch führt in die Orte, mit denen Familie Promnitz historisch verbunden ist.
Die Familie von Promnitz hat ihre jahrhundertealten Wurzeln in der Region. Von ihnen stammen Bauwerke wie das imposante Schloss in Zary (Sorau). Um 1670 ließ Ulrich Hipparch von Promnitz ein neues Schloss in Pförten erbauen, ein Vorgängerbau der heutigen Brühlschen Anlage. Die Familie war sehr der Musik zugewandt, 1705 stellte sie Georg Philipp Telemann als Kapellmeister am Hof in Zary (Sorau) an. Diese musikalische Familientradition führt die PROMNITZ TOUR durch Polen und am 30. Mai 2012 auch nach Brody (Pförten).
Wann: Mittwoch, 30. Mai 2012, 19:00 bis 21:00 Uhr im
Wo: Schloss Brody (Pförten) (Republik Polen).
Der Eintritt ist frei.
Künstler und Bands der PROMNITZ TOUR:
Jason Harms Sextet
Jazz
www.jasonharms.com
Elizabeth Hunnicutt
Acoustic Folk
www.elizabethhunnicutt.com
Zae Da Blacksmith / DJ Essence
Hip hop
www.lampmode.com
Burnin Phoenix
Alternative Rock
www.burninphoenix.com
Grayshot
Pop Rock
www.grayshot.net
Beau & Regan
Acoustic Rock
www.beauandregan.com
JessFrench
Jess French and the Crossworks Country Band
Country and Western
www.crossworksministries.com
Alle Infos auch unter www.vonpromnitztour.com
Am Schreibtisch der Agenten (LR vom 21.05.2012)
Am Schreibtisch der Agenten
Spannend: Spionage zwischen Graf Brühl und Friedrich II. in Branitzer Ausstellung
Lausitzer Rundschau vom 21.05.2012
von Felix Johannes Enzian
Cottbus. Geheimcodes, abgefangene Briefe, bestochene Insider: Die Branitzer Ausstellung “Friedrich der Große und Graf Brühl – Geschichte einer Feindschaft” widmet sich auch dem spannenden Thema Spionage.
Forschung über die Arbeit von Spionen ist vertrackt: Meistens hinterlasse diese nur dann Spuren in Dokumenten, wenn etwas schiefgegangen ist, erklärt Anne-Simone Rous vom Forschungszentrum Gotha in Thüringen. Die Historikerin arbeitet gerade an ihrer Habilitationsschrift über Spionage vom 16. bis 18. Jahrhundert. Unter anderem beschäftigt sie sich mit der “Geheimen Expedition”: So hieß zwischen 1736 und 1750 eine geheimdienstliche Nachrichtenzentrale in Dresden. Sie wurde von Graf Heinrich von Brühl ins Leben gerufen, der in sächsisch-polnischen Diensten unter August dem Starken und dessen Sohn bis zum Premierminister aufstieg und unter anderem Standesherr in Forst und Pförten (heute Brody) in der Lausitz war.
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Staatssekretär aus Brandenburg in Brody

Informationen zur Sanierung der Gruft in der Stadtkirche St. Nikolai mit dem Sarg des Grafen Brühl für Staatssekretär Martin Gorholt (2.v.r.)
Der Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Martin Gorholt, besuchte am 27.04.2012 die Stadt Forst (Lausitz) und deren polnische Partnergemeinde Brody. Er informierte sich über die Sanierungsarbeiten der Gruft in der Stadtkirche St. Nikolai, in der der kurfürstlich-sächsische und königlich-polnische Premierminister Heinrich Graf von Brühl 1763 beigesetzt wurde und dessen Sarg sich gegenwertig in der Restaurierung befindet.
Anschließend besuchte er den Ostdeutschen Rosengarten, wo eine Information erfolgte über den Europäischen Parkverbund Lausitz „Von Graf Brühl bis Fürst Pückler“, seine Strategien und Projekte, das 100-jährige Jubiläum des Ostdeutschen Rosengartens und die Deutsche Rosenschau im Jahr 2013.
Abschließend wurde das Residenzschloss des Grafen Heinrich von Brühl in Brody (ehemals Pförten) und die dazugehörige Parkanlage besichtigt. Der Staatssekretär zeigte sich von der positiven Entwicklung in Brody sehr beeindruckt.
Neue Ausstellung in Brody (Pförten) ab August
Verbundausstellung 2012
Friedrich der Große und Graf Brühl – Geschichte einer Feindschaft
Cottbus/Branitz – Brody – Forst (Lausitz)
Die Pückler-Parks in Bad Muskau/Łęknica und in Branitz, der Ostdeutsche Rosengarten Forst (Lausitz) und der Schlosspark Brody sind seit 2010 im Europäischen Parkverbund Lausitz vereint. Aus Anlass des 300. Geburtstages Friedrich II. wird nun die erste gemeinsame Verbundausstellung präsentiert. An drei Orten beleuchten drei Einzelausstellungen das spannungsgeladene Verhältnis des preußischen Königs zu seinem Lieblingsfeind, dem sächsischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl. Brühl war eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit, ein bedeutender Kunstförderer und verantwortlich für die glanzvollen Dresdner Kunstsammlungen. Als mächtigster Politiker im sächsisch-polnischen Königreich wurde Brühl zum Gegenspieler Friedrichs II.
Die Verbundausstellung präsentiert im Marstall des Schlosses Branitz originale Objekte und Pretiosen, spannende Streitschriften und Dokumente über die Kontrahenten, erzählt in Brody (ehem. Pförten) die Geschichte des Ortes und des einstigen Lieblingsschlosses des Grafen Brühl, das Friedrich 1758 in Flammen aufgehen ließ, und zeigt in der Stadtkirche von Forst (Lausitz) eine Dauerausstellung und einen neuen Film zum Stadtherrn Heinrich von Brühl, der hier 1763 seine letzte Ruhestätte fand.
Dank des Bürgermeisters von Brody
DANKESCHÖN
Herzlichen Dank für die Teilnahme und das Engagement während des dritten polnisch-deutschen Parkseminars organsiert in den Tagen vom 16.-17. März 2012 im Schlosspark in Brody zur Wiedererlangung seiner historischen Pracht.
Hochachtungsvoll
Bürgermeister der Gemeinde Brody
Ryszard Kowalczuk
ND: Ein Park erwacht aus dem Dornröschenschlaf
Neus Deutschland vom 24.03.2012:
Ein Park erwacht aus dem Dornröschenschlaf
Arbeiten nach dem Musketierprinzip im polnischen Brody: Alle für einen, damit der Eine wieder ein Ziel für alle wird
»Eure Aufgabe wird es sein, hier bis morgen Abend freie Sicht zur Orangerie zu schaffen«, strahlt uns Claudius Wecke an. Seinen Optimismus möchte ich haben, denke wahrscheinlich nicht nur ich, denn vor uns liegt eine dschungelartig zugewucherte Fläche, größer als ein Fußballfeld. »Viel Spaß«, wünschte uns der Leiter des 3. Parkseminars im polnischen Brody noch und zieht weiter, denn es sind insgesamt 13 Gruppen mit 200 Freiwilligen aus Polen und Deutschland, die zwei Tage lang dem Wildwuchs im Schlosspark des einstigen Wohnsitzes von Heinrich Graf von Brühl den Garaus machen wollen. Viele haben dafür extra Urlaub genommen, alle arbeiten mit Begeisterung und umsonst, nicht wenige sind schon zum dritten Mal dabei. Anders, als die »Frischlinge«, zweifeln die »alten Hasen« nicht eine Minute daran, dass alle geplanten Arbeiten geschafft werden…
Von Heidi Diehl
Impressionen vom 3.Parkseminar in Brody am 16. und 17.03.2012
Fotos von Claudius Wecke. Danke!
RBB Fernsehbericht zum Parkseminar
Link zum Archiv des RBB: Bericht vom 16. März 2012
Subbotnik in Brody – Bei bestem Wetter trafen sich am Freitag im polnischen Brody 200 polnische und deutsche Teilnehmer des Parkseminars. Am Vormittag gab es zunächst eine Führung mit ausführlichen Erläuterungen über den Park. Am Nachmittag begannen die Arbeiten in verschiedenen Teams, verteilt auf die Anlage. Erstmals werden auch Untersuchungen mit Archäologen durchgeführt, die die historische Parkstruktur sondieren.
Beitrag von Anne Holzschuh
























