Lausitzer Rundschau (28.11.2011): Sächsisches Rokoko mit Schoko-Sauce

Einen kulinarisch-literarischen Abend haben 60 Gäste im Restaurant „Rosenflair“ im Ostdeutschen Rosengarten Forst erlebt. Die Veranstaltung unter dem Motto „Ein Hauch sächsisches Rokoko an Schokoladensauce“ fand im Rahmen der Vortragsreihe des „Europäischen Parkverbundes – Von Graf Brühl bis Fürst Pückler“ statt…

von Doreen Hotzan

Vollständiger Artikel unter www.lr-online.de

Neben den Pückler-Parks Branitz und Bad Muskau gehören auch der Schlosspark Brody und der Ostdeutsche Rosengarten zu diesem Verbund. „Wir wollen das Erbe von Pückler und Brühl in den Vordergrund rücken“, betonte Annette Schild, Mitarbeiterin Stadtmarketing und Tourismus in Forst, die den Abend im Rosengarten organisiert hatte.

So lauschten die Anwesenden nach Gänsesalat auf Apfelschnecke, Sächsischer Kartoffelsuppe und gedünstetem Forellenfilet dem Vortrag „Vom Pagen zum Premier – Aufstieg und Fall des Heinrich Graf von Brühl“. Als Referent konnte Frank Metasch vom Institut für sächsische Geschichte Dresden gewonnen werden. Heinrich Graf von Brühl war eine Persönlichkeit, die auch in der Forster Stadtgeschichte ihre Spuren hinterlassen hat. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Gruft der Stadtkirche St. Nikolai. Im Jahr 2013 jährt sich sein Todestag zum 250. Mal. „Graf Heinrich von Brühl ist eine Persönlichkeit, die es wert ist, sich mit ihr zu beschäftigen“, betonte Frank Metasch. Er habe es geschafft, vom Provinzadligen zum sächsischen Premierminister aufzusteigen. „Brühl hat in seiner Rolle als Politiker zum Ruin von Sachsen beigetragen. Dafür ist er bekannt. Er förderte aber auch die Kunst, Wissenschaft und Architektur“, hob Metasch hervor.

Nach dem spannenden Vortrag wurde das Menü, ganz auf die sächsische Küche abgestimmt, mit Hirschbraten in Preiselbeersauce und Leipziger Lerchen an Schokoladensauce fortgesetzt.

„Ich fand den Abend wunderbar“, lautete das Fazit der 59-jährigen Helga Lattke. Die Forsterin hatte sich bereits im Vorfeld über Brühl informiert. Ebenfalls mit Graf Heinrich von Brühl hatten sich Marina und Manfred Roy auseinandergesetzt. „Wir haben die Ausstellung über ihn in Bad Muskau besucht“, erzählten die Forster.

von Doreen Hotzan

Vollständiger Artikel unter www.lr-online.de

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s