LR: Cottbuser Gartengestalter schmückt Rosenschau

Brühlausstellung Deutsche Rosenschau2Lausitzer Rundschau vom 22. Juni 2013

Cottbuser Gartengestalter schmückt Rosenschau
Kostbares Porzellan und üppige Blüten in der Brühl-Ausstellung

von Andrea Hilscher

Bert von der Forst hat schon in der ganzen Bundesrepublik Gartenausstellungen mit seinen Kreationen bestückt. Mit besonderem Vergnügen gestaltete er jetzt die „Ouvertüre der Rosenträume“ auf dem Forster Ausstellungsgelände.

Cottbus/Forst. Bert von der Forst ist Gartengestalter aus Leidenschaft. Mit immer neuen Ideen versucht er auf Gartenschauen in Ost und West, Blumen und Pflanzen von ihrer besten Seite zu zeigen. Forst hat ihn vor eine Herausforderung ganz anderer Art gestellt. „Wir mussten eine Halle schmücken, in der die Pflanzen nur die zweite Rolle spielen dürfen.“ Kernthema der Eröffnungsschau in der Halle des Rosengartens ist das Ehepaar Brühl. Das Wirken des sächsischen Regenten in Forst und Brody wird auf umfangreichen Texttafeln erläutert.

Doch keine Angst vor trockenen Belehrungen – sehr sinnlich wird der Geschichtsunterricht durch das ebenfalls gezeigte Meißner Porzellan. Das prachtvolle Schwanservice, das im Auftrage Brühls gefertigt wurde, ist mit einigen seiner 2000 Einzelteile vertreten.

„Mit unseren Rosen können wir diese Pracht nur dezent umrahmen“, erklärt Bert von der Forst das Ausstellungskonzept. Gemeinsam mit den Branitzer Torhausarchitekten Enrico O. Nowka und seiner Mitarbeiterin Claudia Wiesner hat er ein barock anmutendes Ensemble geschaffen: Die Vitrinen werden eingefasst von Buchsbaum und rötlichem Ardennensplitt, die zartweißen und roten Rosen stammen allesamt aus Hamburg. Beet- und Trauerrosen sind von zarter Eleganz.

„Leider hat ihnen die Hitze der vergangenen Tage zu schaffen gemacht“, sagt Bert von der Forst. Ein Teil der Pflanzen wird daher am Wochenende ausgetauscht. Zu sehen ist die Eröffnungsschau noch bis Ende kommender Woche, dann folgt eine Schnittblumenschau, die der Forster Rosengarten in Eigenregie konzipiert. Auch von der Forst wird versuchen, sich die neue Schau anzusehen. Zeit dafür bleibt wenig: Er betreut drei Hallen auf der Landesgartenschau in Prenzlau und hat gerade den Zuschlag für eine Arbeit auf der Internationalen Gartenschau IGS in Hamburg bekommen.

Andrea Hilscher

www.lr-online.de

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