Tipp zum Vortrag über Pförten und Brühl am 12.02.2014 in Dresden

»Brühl als Förderer der Gartenkunst – Der Brühlsche Schlosspark von Pförten/Brody«

Vortrag im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD)

Am Mittwoch, dem 12. Februar 2014, lädt das LfD um 17 Uhr zum Vortrag »Brühl als Förderer der Gartenkunst – Der Brühlsche Schlosspark von Pförten/Brody« ein.
Claudius Wecke, Leiter des Fachbereichs Parkpflege/Parkdenkmalpflege der Stiftung Fürst-Pückler-Park und Schloss Branitz, spricht in einem Bildervortrag über Geschichte und Wiederaufbau der eindrucksvollen, ehemaligen Brühlschen Schlossanlage in Pförten.
Pförten, heute Brody im polnischen Teil der Niederlausitz, erhielt unter Heinrich Graf von Brühl maßgeblich seine Ortsgestalt. Brühl ließ zwischen 1740 und 1745 nicht nur die Schlossanlage zu einem repräsentativen Ensemble umgestalten, sondern strukturierte auch das Städtchen Pförten neu. Bereits 1748 bestanden Pläne zur Neugestaltung des Ortes, welche Johann Christoph Knöffel ausgearbeitet hatte. Im Jahr 1755 erließ Brühl eine Bauverordnung, in der er Grundrisse und Baumaterial für Neubauten festlegen ließ. Zur gleichen Zeit wurde ein neuer Stadtteil von Pförten gegründet, den man nach der Frau des Grafen »Mariannenstadt« benannte.
Wie kam der weltgewandte Graf Brühl nach Pförten und warum verlegte er 1740 den Standessitz seiner Familie von Dresden nach Pförten? Wieso ließ er den Ort städtebaulich überformen, die Schlossgebäude und den Schlossgarten umgestalten und umfangreich erweitern?
Antworten auf diese Fragen bringt Claudius Wecke in seinem Vortrag. Dabei werden auch die Bemühungen über den Wiederaufbau des Schlossgartens vorgestellt, wie z.B. die vier großen Parkseminare, die seit 2009 in deutsch-polnischer Zusammenarbeit und unter tatkräftiger Unterstützung des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. durchgeführt wurden.

Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der Jahresausstellung des LfD »Heinrich Graf von Brühl. Bauherr und Mäzen – zum 250. Todestag«, die bis zum 14. März 2014 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss gezeigt wird, geöffnet jeweils montags bis donnerstags von 10-17.30 Uhr und freitags von 10-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 12. Februar 2014, 17 Uhr, Vortrag im Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, Festsaal 2. OG, freier Eintritt

Link: Informationen zur Ausstellung

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