Arbeitsgruppe Schlosspark Pförten / Brody durch Polens Minister für Kultur und Nationales Erbe ausgezeichnet

Ehrung der Arbeitsgruppe Schlosspark Pförten / Brody durch das polnische Ministerium für Kultur und Nationales Erbe v.l.n.r.: Ryszard Kowalczuk (Bürgermeister Brody), Claudius Wecke (Parkleiter Branitz), Elżbieta Anna Polak (Marschallin der Wojewodschaft Lubuskie), Sven Zuber (Verwaltungsvorstand Stadt Forst (Lausitz)), Helena Miklaszewska (Gemeidneverwaltung Brody), Rudolf Schröder (Dresden), Dr. Barbara Bielinis-Kopeć (Wojewodschaftskonservatorin von Lubuskie) und Robert Paluch (stellvertretender Wojewode)
Ehrung der Arbeitsgruppe Schlosspark Pförten / Brody durch das polnische Ministerium für Kultur und Nationales Erbe
v.l.n.r.: Ryszard Kowalczuk (Bürgermeister Brody), Claudius Wecke (Parkleiter Branitz), Elżbieta Anna Polak (Marschallin der Wojewodschaft Lubuskie), Sven Zuber (Verwaltungsvorstand Stadt Forst (Lausitz)), Helena Miklaszewska (Gemeidneverwaltung Brody), Rudolf Schröder (Dresden), Dr. Barbara Bielinis-Kopeć (Wojewodschaftskonservatorin von Lubuskie) und Robert Paluch (stellvertretender Wojewode) Foto: Anna Dziadek

Anlässlich der Feierlichkeiten der Wojewodschaft Lubskie zum Europäischen Tag des Denkmals am 13.09.2016 wurden die Mitglieder der Arbeitsgruppe Schlosspark Pförten / Brody im Schloss Zabor (Saabor/Fürsteneich) mit einer hohen polnischen Auszeichnung zur Pflege der Denkmäler geehrt. Der Minister Piotr Gliński würdigte damit das Engagement um die Sanierung des Schlossparkes in Pförten / Brody, der besonders unter dem kurfürstlich-sächsischen und königlich-polnischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl im 18. Jahrhundert große Bedeutung erlangte. Besonders die deutsch-polnischen Parkseminare sicherten die Zukunft  der Anlage. Seit 2009 wurden sie bereits fünfmal durchgeführt und legten die Grundlagen für das Aufblühen des Parks in alter Schönheit. Sichtachsen wurden freigelegt, alte Wegebeziehungen wiederhergestellt, Bäume gepflegt und neu gepflanzt und eine Brücke gebaut. Heute ist der Schlosspark ein beliebter Anziehungspunkt.

Möglich wurde das aber nur durch das gemeinsame Handeln einer Arbeitsgruppe, die sich die Sanierung des Schlossparkes zum Ziel gesetzt hat. Zu ihnen zählt der 1933 in Dresden geborene Diplom-Gartenbauingenieur Rudolf Schröder. Er war Technischer Leiter des Botanischen Gartens der TU Dresden und ist der Nestor und Initiator der Parkseminare in Sachsen. Ebenfalls sehr engagiert sind Claudius Wecke, der Parkleiter des Fürst-Pückler-Parks in Branitz, sowie der Bürgermeister von Brody, Ryszard Kowalczuk, Helena Miklaszewska von der dortigen Gemeindeverwaltung und Sven Zuber, Verwaltungsvorstand in der Stadt Forst (Lausitz). Sie alle erhielten die Auszeichnung aus den Händen der Marschallin der Wojewodschaft Lubuskie,  Elżbieta Anna Polak, dem stellvertretenden Wojewoden, Robert Paluch, und von Dr. Barbara Bielinis-Kopeć, der Wojewodschaftskonservatorin von Lubuskie.

Claudius Wecke und Sven Zuber, die gemeinsam auch zur Geschichte des Schlosses und des Parks in Pförten publiziert haben, sehen in der Auszeichnung ebenfalls eine Anerkennung der vielen Engagierten der Region und anderen Teilen Polens und Deutschlands, die ehrenamtlich bei den Parkseminaren erfolgreich mitwirkten. Für die Zukunft wünschen sie sich eine erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung eines 6. Parkseminares Ende 2017, den erfolgreichen Abschluss der geplanten Restaurierung des Sarkophags im Schlosspark und eine hoffnungsvollere Perspektive für die leider sehr verfallene Orangerie. Ihr Dank gilt auch der Euroregion Spree-Neiße-Bober / Sprewa-Nysa-Bóbr, die mit europäischen Fördermitteln bisher eine Parksanierung ermöglichte.

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