Grenzübergreifendes Kultur- und Tourismuszentrum in Brody/Pförten geplant

Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen Forst (Lausitz) und Brody über die gemeinsame Realisierung von weiteren Projekten im Rahmen des Europäischen Parkverbunds Lausitz

Am Mittwoch, den 14.12.2016 unterzeichneten die Stadt Forst (Lausitz) und die polnische Gemeinde Brody eine Absichtserklärung über die in der nächsten Zeit von beiden Gemeinden geplanten gemeinsamen grenzüberschreitenden Projekte. Das Ziel der von Brody und Forst (Lausitz) geplanten Projekte liegt in einer behutsamen Weiterentwicklung des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes, um dessen Erlebbarkeit für die Besucher noch attraktiver zu gestalten. Hierzu sollen die bereits bestehenden Anlagen erneuert werden, um  weitere touristische Potentiale zu aktivieren und die Besucher zu einem längeren Aufenthalt in der Region zu begeistern.

Im Schlosspark Brody soll:

  • durch die Sanierung eines ehemaligen Gemeindehauses (Turnhalle im historischen Ortskern) ein grenzübergreifendes Kultur- und Tourismuszentrum für Ausstellungen, kulturelle Events und Informationen über die Geschichte der Region und der Parks des Europäischen Parkverbundes Lausitz entstehen.

20161214_letter-of-intent_06Die Sanierungskosten für das grenzübergreifende Kultur- und Tourismuszentrum in Brody werden auf 735.000 Euro geschätzt. Beabsichtigt ist eine 85%-Förderung durch das europäische Förderprogramm Interreg der Euroregion Spree-Neiße-Bober. Die Arbeiten sollen 2020 abgeschlossen sein.

Im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) sollen:

  • das Areal an der Schubertlinde als Erholungspunkt neu gestaltet,
  • der Aufenthaltspunkt am Edelrosenbeet teilweise erneuert,
  • ein Überwinterungshaus zum Schutz frostempfindlicher Gehölze des Rosengartens errichtet und
  • ein Ersatzneubau für den in die Jahre gekommenen Servicepoint errichtet werden.

Die geplanten Maßnahmen bauen auf dem auf, was in der Vergangenheit in den Parks und im Umfeld, insbesondere im Bereich der Infrastruktur, realisiert worden ist. Dadurch soll erreicht werden, dass die Erlebbarkeit des Natur- und Kulturerbes in der Region zu einer Erhöhung der Besucherzahlen in den Parks in Forst (Lausitz) und Brody führt. In einem besonderen Einklang von Kultur und Natur sollen beide Parks an die Bedürfnisse der Besucher des 21. Jahrhunderts nachhaltig angepasst werden, um ein einzigartiges grenzüberschreitendes touristisches Angebot präsentieren zu können.

Der Ostdeutsche Rosengarten Forst (Lausitz) und der Schlosspark Brody sind jeweils ein Bestandteil des Europäischen Parkverbundes Lausitz, der schon seit vielen Jahren von der Europäischen Union im Rahmen des Programmes Interreg mit EFRE-Mitteln gefördert wird. Zu dem Europäischen Parkverbund zählen neben den Parks in Forst (Lausitz) und Brody auch die Parks in Bad Muskau/Leknica und der Branitzer Park in Cottbus.

Quelle: Stadt Forst (Lausitz)

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