Anmeldung zum 6. Parkseminar jetzt möglich

Liebe Parkseminaristen und Gartenenthusiasten,

wir freuen uns, Sie nunmehr zum

6. Internationalen polnisch-deutschen Parkseminar
vom 3. bis 5. November 2017
in den Schlosspark Brody/Pförten

einladen zu dürfen. Während der zurückliegenden Arbeiten seit 2009 hat sich der Park sehr verändert und ist seiner Bedeutung als herausragendes Gartendenkmal gerecht geworden. Erstmalig sind die inhaltlichen und fachlichen Vorbereitungen von Frau Dr. Monika Edyta Drozdek von der Stiftung für Kulturerbe und Natur in Lubuskie für die neuen Pflegeabschnitte im Park ausgearbeitet worden.

Ausführliche Informationen zum Programm
und alle Dokumente für die Anmeldung

finden Sie hier auf der Seite:
Parkseminar 2017 [Link]

Anmeldung bitte bis 23. Oktober 2017.

www.neisse-nisa-nysa.org

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Schlosspark von Brody / Pförten!

Die Arbeitsgruppe „Schlosspark Brody“

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Europäischer Parkverbund setzt mit neuen Partnern auf verstärkte grenzüberschreitende Kooperationen

Die deutschen und polnischen Mitglieder des Europäischen Parkverbundes Lausitz „Von Graf Brühl bis Fürst Pückler“ sind am Mittwoch, den 6. September 2017 im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) zusammengekommen, um über die künftigen Entwicklungsschwerpunkte zu beraten. Auf Einladung des bisherigen Verbundes der Parkanlagen Bad Muskau/Muzakowski, Cottbus/Branitz, Brody (Pförten) und Forst (Lausitz) folgten auch die neuen Kandidaten aus Altdöbern, Neschwitz, Kromlau sowie aus dem polnischen Żagań. Diese Anlagen sollen gemeinsam mit dem bei Zielona Góra liegenden Park Zatonie (Günthersdorf) im Februar 2018 feierlich im Schlosspark Bad Muskau in den Europäischen Parkverbund aufgenommen werden. Bisherige Mitglieder und neue Kandidaten haben aber bereits am gestrigen Mittwoch auf der Grundlage eines verabschiedeten Strategiepapiers die Perspektiven für die fachliche und touristische Vernetzung besprochen. Die Inhalte, die u. a. auf die Stärkung der grenzüberschreitenden Kooperationen und die Unterstützung des bürgerlichen Engagements sowie eine verstärkte europäische Perspektive ausgelegt sind, werden in einem INTERREG-Förderantrag im Rahmen der Euroregion Spree-Neiße-Bober einfließen. Die Stadt Cottbus hat hierfür die Koordinierung übernommen. Alle Partner haben sich auf die wichtigen Entwicklungen verständigt. Diese Gemeinsamkeit ist ein erfolgreiches Ergebnis der mehrstündigen intensiven Arbeit des deutsch-polnischen Treffens.

Fotos: Sophie Geisler, Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“

Touristiker auf Brühl-Spuren in St. Nikolai

Mitglieder des Forster Fremdenverkehrsvereins Lausitzer Land e.V. informierten sich im Rahmen ihrer monatlichen Zusammenkünfte am 29. Mai 2017 diesmal in der Stadtkirche St. Nikolai über Ausflugtipps für ihre Gäste. Pfarrer Christoph Lange gab Ausführungen zur Geschichte der Kirche und den baulichen Veränderungen der letzten Jahre. Immer präsent in der Kirche ist die Geschichte von Graf Heinrich von Brühl. Die Touristiker sahen die Ruhestätte des Grafen, die ständige Ausstellung und den Film über Brühl und die Standesherrschaft Forst-Pförten. Alle Dokumentationen (auch der Film) sind in deutscher und polnischer Sprache abgefasst. Auf dem Kirchturm sind die Himmelsrichtungen der „Brühl-Orte“ mit Beschreibungen angezeigt, darunter das Schloss in Pförten/Brody. Unter den Teilnehmern waren u.a. Gastonomen, Pensionsbesitzer, Campingplatzbetreiber und die Mitarbeiterinnen der Touristinformation. Als „Offene Kirche“ ist St. Nikolai in diesem Jahr wieder bis zum 31.10.2017 von Dienstag bis Samstag jeweils von 10 -16 Uhr geöffnet. Gruppen melden sich bitte zuvor im Kirchenbüro oder im Pfarramt an:
www.kirche-forst.de

 

Forster Stadtkanal: Restaurierung am Sarkophag in Brody kann beginnen

Beitrag zur Pressekonferenz in Brody am 26.01.2017
HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Hamburg finanziert den Wiederaufbau des bedeutenden Denkmals im Schlosspark Brody (Pförten)
Der Forster Wochenrückblick – Kalenderwoche 5/2017

Wir danken „Forst TV – Stadtfernsehen Forst“ für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des Beitrages.

http://www.stadtkanal-forst.de

Nächste Etappe: Sanierung des Sarkophags kann beginnen!

HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Hamburg finanziert den Wiederaufbau des bedeutenden Denkmals im Schlosspark Brody (Pförten)


Unter Anwesenheit zahlreicher Pressevertreter aus Deutschland wurde dem Bürgermeister von Brody Ryszard Kowalczuk ein Förderbescheid zur Sanierung des Sarkophags übergeben. Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG finanziert die Wiedererrichtung des steinernen Sarkophags im Schlosspark von Brody (Pförten). „Wir möchten mit dieser Zusage die jahrelangen intensiven Bemühungen von polnischen und deutschen Stellen um dieses bedeutende europäische Kulturerbe würdigen“, erklärt Geschäftsführer Dr. Sebastian Giesen. Mit der Fördersumme von 67.000 € wird die Restaurierung dieser ersten großen Parkarchitektur des Gräflich Brühlschen Schlossparks ermöglicht. Der Parkleiter von Branitz, Claudius Wecke, übergab im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Forst (Lausitz), Jens Handreck, den Förderbescheid heute im Schloss Brody (Pförten) dem Bürgermeister und würdigte das Engagement der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG. Claudius Wecke zeigte im Rahmen von Vergleichsaufnahmen die Erfolge der Parkseminare der letzten Jahre, die wesentlich durch ihn inhaltlich konzeptioniert wurden. Der Forster Verwaltungsvorstand, Sven Zuber, stellte die Geschichte des Sarkophags in den Kontext der historischen Entwicklung des Gesamtensembles, welches besonders durch den Grafen Heinrich von Brühl geprägt wurde. Der Dank des Bürgermeisters, Ryszard Kowalczuk, richtete sich an alle Mitstreiter der letzten Jahre , die sich um die Entwicklung von Park und Schloss in Brody verdient gemacht hatten. Die Gemeinde ist ebenfalls bemüht, dieses wichtige europäische Kulturerbe zu entwickeln. Unter den Gästen war auch der Forster Frank Henschel, dessen Beitrag „Der Sarkophag im Pförtener Schlosspark“ im Forster Jahrbuch für Geschichte und Heimatkunde 2015/16 des Museumsvereins eine wichtige Grundlage für die Dokumentation des polnischen Restaurators Tomasz Filar war.
Das unter Aloys Friedrich Graf von Brühl um 1780 errichtete Denkmal ist dem Reichsfreiherrn Karl Gotthelf von Hund und Altengrotkau sowie dem Oberhofjägermeister Christian Ludwig von Gablenz gewidmet. Weiterlesen „Nächste Etappe: Sanierung des Sarkophags kann beginnen!“

Grenzübergreifendes Kultur- und Tourismuszentrum in Brody/Pförten geplant

Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen Forst (Lausitz) und Brody über die gemeinsame Realisierung von weiteren Projekten im Rahmen des Europäischen Parkverbunds Lausitz

Am Mittwoch, den 14.12.2016 unterzeichneten die Stadt Forst (Lausitz) und die polnische Gemeinde Brody eine Absichtserklärung über die in der nächsten Zeit von beiden Gemeinden geplanten gemeinsamen grenzüberschreitenden Projekte. Das Ziel der von Brody und Forst (Lausitz) geplanten Projekte liegt in einer behutsamen Weiterentwicklung des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes, um dessen Erlebbarkeit für die Besucher noch attraktiver zu gestalten. Hierzu sollen die bereits bestehenden Anlagen erneuert werden, um  weitere touristische Potentiale zu aktivieren und die Besucher zu einem längeren Aufenthalt in der Region zu begeistern.

Im Schlosspark Brody soll:

  • durch die Sanierung eines ehemaligen Gemeindehauses (Turnhalle im historischen Ortskern) ein grenzübergreifendes Kultur- und Tourismuszentrum für Ausstellungen, kulturelle Events und Informationen über die Geschichte der Region und der Parks des Europäischen Parkverbundes Lausitz entstehen.

20161214_letter-of-intent_06Die Sanierungskosten für das grenzübergreifende Kultur- und Tourismuszentrum in Brody werden auf 735.000 Euro geschätzt. Beabsichtigt ist eine 85%-Förderung durch das europäische Förderprogramm Interreg der Euroregion Spree-Neiße-Bober. Die Arbeiten sollen 2020 abgeschlossen sein.

Im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) sollen:

  • das Areal an der Schubertlinde als Erholungspunkt neu gestaltet,
  • der Aufenthaltspunkt am Edelrosenbeet teilweise erneuert,
  • ein Überwinterungshaus zum Schutz frostempfindlicher Gehölze des Rosengartens errichtet und
  • ein Ersatzneubau für den in die Jahre gekommenen Servicepoint errichtet werden.

Die geplanten Maßnahmen bauen auf dem auf, was in der Vergangenheit in den Parks und im Umfeld, insbesondere im Bereich der Infrastruktur, realisiert worden ist. Dadurch soll erreicht werden, dass die Erlebbarkeit des Natur- und Kulturerbes in der Region zu einer Erhöhung der Besucherzahlen in den Parks in Forst (Lausitz) und Brody führt. In einem besonderen Einklang von Kultur und Natur sollen beide Parks an die Bedürfnisse der Besucher des 21. Jahrhunderts nachhaltig angepasst werden, um ein einzigartiges grenzüberschreitendes touristisches Angebot präsentieren zu können.

Der Ostdeutsche Rosengarten Forst (Lausitz) und der Schlosspark Brody sind jeweils ein Bestandteil des Europäischen Parkverbundes Lausitz, der schon seit vielen Jahren von der Europäischen Union im Rahmen des Programmes Interreg mit EFRE-Mitteln gefördert wird. Zu dem Europäischen Parkverbund zählen neben den Parks in Forst (Lausitz) und Brody auch die Parks in Bad Muskau/Leknica und der Branitzer Park in Cottbus.

Quelle: Stadt Forst (Lausitz)

Untersuchungsarbeiten am Sarkophag gestartet

Foto: Anna Dziadek
Foto: Anna Dziadek

Am 13. Oktober 2016 haben die Untersuchungsarbeiten am Sarkophag im Schlosspark Brody begonnen. Der beauftragte Restaurator Tomasz Filar begutachtet dabei die verbliebene Originalsubstanz, bewertet den Zustand, ermittelt fehlende Stücke und erstellt abschließend ein Konzept für eine anschließende Wiederherstellung. Die Voruntersuchungen werden durch eine finanzielle Zuwendung der Hermann-Reemtsma-Stiftung aus Hamburg ermöglicht.

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Foto: Anna Dziadek
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Foto: Anna Dziadek