Naturkundlich-historischer Wanderweg in Brody/Pförten vorgestellt

Das Deutsch-Polnische Seminar „Brody als Geist der Geschichte der Region“ am 16.09.2017 wurde im Natur-Wald Edukationszentrum in Jeziory Wysokie (Gemeinde Brody) mit großer Resonanz durchgeführt. Dr. Jarosław Lewczuk skizzierte in seinem Vortrag seine Sicht auf mögliche Zusammenhänge zwischen der polnischen Herrscherdynastie der Piasten, dem schlesischen Adelsgeschlecht der Grafen Schaffgotsch und der Familie der Grafen Brühl (Alois Friedrich von Brühl heiratete in 3. Ehe 1783 Josefa Christiana Anna Gräfin Schaffgotsch, ihre Familie fühlte sich den Piasten verbunden).
Paweł Mrowiński vom Natur-Wald Edukationszentrum stellte die Hintergründe für das neue Projekt eines historischen Weges unter Beachtung der Natur „Von Sachsen bis in den Wald“ vor. Er führte auch die Teilnehmer auf dem neuen naturkundlich-historischen Wanderweg vom Schloss Brody/Pförten bis zum Edukationszentrum. Entstanden ist hierzu auch ein Informationsflyer in polnischer und deutscher Sprache.

Veranstalter war die Gesellschaft für Denkmalpflege, Niederlassung in Zielona Góra in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt der Lebuser Wojewodschaft, dem Natur-Wald Edukationszentrum in Jeziory Wysokie und der Gemeinde Brody.

Advertisements

Deutsch-Polnisches Seminar „Brody als Geist der Geschichte der Region“

Deutsch-Polnisches Seminar
„Brody als Geist der Geschichte der Region“

Ort: Natur-Wald Edukationszentrum in Jeziory Wysokie (Gemeinde Brody)
Datum: 16. September 2017
Uhrzeit: 11:00 Uhr

Vortrag – Dr. Jarosław Lewczuk
„Piasten, Schaffgotsch, Brühl – die komplizierte Geschichte des mittleren Oderlandes, Schlesiens und der Lausitz“

Vortrag – Paweł Mrowiński
Historischer Weg unter Beachtung der Natur „Von Sachsen bis in den Wald“

um 12:30 Uhr Diskussion und Spaziergang

Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Veranstalter sorgen für die Übersetzung ins Deutsche (Herr Marcin Dziubek).

Das Projekt wird unterstützt durch das Denkmalschutzamt der Lebuser Wojewodschaft.

Veranstalter:

Gesellschaft für Denkmalpflege, Niederlassung in Zielona Góra
Towarzystwo Opieki nad Zabytkami, oddział w Zielonej Górze

in Zusammenarbeit mit:

  • Denkmalschutzamt der Lebuser Wojewodschaft
  • Natur-Wald Edukationszentrum in Jeziory Wysokie
  • Gemeinde Brody

Pförtener Schwanenservice Thema beim Geschichtsstammtisch

PISTOLE, OCHSENKARRE, FALSCHE LOCKE UND EINE GRENZWERTIGE GESCHICHTE

Hinter der nach einem Krimi anmutenden Überschrift verbirgt sich tatsächlich Spannendes! Denn beim nächsten Forster Geschichtsstammtisch geht es um den Schatz vom Schloss in Pförten/Brody. Er war nicht aus purem sondern aus weißem Gold – dem Meißener Porzellan.
Genauer gesagt geht es diesmal um Nymphen oder Nereide-Figuren aus dem weltberühmten Schwanenservice von Heinrich Graf von Brühl.
Um Schätze ranken sich immer Geschichten.
Sie sind dramatisch, manchmal traurig oder doch einfach nur Legende. Und sie beflügeln die Phantasien bis heute.
So auch die vom ehemaligen Sportjournalisten Wolfgang Richter. Sein Roman „Grenzwertig“ beginnt 1945 in Pförten und zieht einen höchst ungewöhnlichen Spannungsbogen bis in die heutige Zeit. Und er führt den Leser auch wieder in die Region Forst-Pförten zurück und da wird es dann schon fast kriminell.

Herzliche Einladung zum nächsten

Forster Geschichtsstammtisch
am 27. Juli 2017 um 18 Uhr
im Brandenburgischen Textilmuseum Forst (Lausitz)
Sorauer Straße 37

Der Eintritt ist frei. Und es wird gegrillt.

Eine Veranstaltungsreihe vom Museumsverein der Stadt Forst (Lausitz) e.V.

Schloss Pförten (Brody) nach der Sanierung 1924

Das Buch „Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg“, Band V6, Kreis Sorau und Stadt Forst, herausgegeben 1939 im Berliner Kunstverlag durch den Brandenburgischen Provinzialverband unter der Schriftleitung von Heinrich Jerschel veröffentlichte wichtige Fotoaufnahmen des Schlosses Pförten nach der Sanierung. Diese war 1924 abgeschlossen und erstmals wurden die Restaurierungsergebnisse in einer wichtigen überregionalen Weise veröffentlicht. Das Gesamtwerk gilt bis heute als eines der wichtigen Grundlagenwerke für die deutsche und polnische Forschung und Dokumentation der Historie der Orte im ehemaligen Kreis Sorau und der Stadt Forst (Lausitz).  Die Bilder von Pförten wurden u.a. von der damaligen Landesbildstelle Sachsen und der Hansa Luftbild Bonn freigegeben.

Bestandsverweise der „Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg“ (seit 1907) bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz im Internet unter:

www.opac.regesta-imperii.de

Berge – Bähr – Brühl – offene Fahrradtour des Forster Kirchbauvereins 10.09.2016

radtour-2016
In diesem Jahr lädt der Freundeskreis St. Nikolai (Kirchbauverein) zu einer Radtour östlich der Neiße ein. Auf einer Strecke von rund 60 km sollen die vier Kirchen in Forst-Berge (Zasieki), Beitzsch (Biecz), Kohlo (Koło) und Pförten (Brody) angesteuert werden. Dazu kommt auch ein Abstecher zum Grafenkreuz.
Dier Tour startet am 10. September um 9.30 Uhr an der der Stadtkirche St. Nikolai. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Fragen zur Tour beantwortet Frank Henschel (0172/3759660)

Neue Sonderausstellung: Das Gut Neu Sacro

Vom Brühlschen Besitz um 1850 zum Erlebnisgut 2016
03.04.2016 – 08.05.2016

Reinhard Natusch hat im Dorfmuseum Sacro interessante Ausstellungsstücke zur Geschichte des Brühlschen Gutes Neu Sacro zusammengetragen. Es wurde nach der Separation 1842 mit über 170 ha gegründet und löste das alte Vorwerk Mückenhain ab. Unter dem Grafen Brühl wurden ein Herrenhaus, Stallungen und Wohngebäude errichtet. Heute ist das Gut im Besitz der Bauern AG Neißetal, die es mit moderner Landwirtschaft, Hofladen und Gastronomie zu einer touristischen Attraktion entwickelt hat. Landrat Harald Altekrüger und zahlreiche Gäste nahmen an der Eröffnungsveranstaltung am 3. April 2016 teil, bei der Reinhard Natusch und Egon Rathey über die Geschichte des Gutes berichteten.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai 2016, immer sonntags zwischen 14 und 17 Uhr oder nach Voranmeldung zu besichtigen.

Infos zum Gut Neu Sacro: www.gut-neusacro.de

Morgen Vortrag u.a. zu Pförten

Herrenzeiten 2014Vortrag  „Schlesischen Magnaten gleich? Standesherren in der östlichen Niederlausitz“

Große adlige Herrschaften prägten gerade unsere Region beiderseits der Neiße über Jahrhunderte. Wie entstanden sie, wer waren ihre Besitzer und wie gestaltete sich ihre Herrschaft über Land und Leute? Diesen Fragen geht ein Vortrag am Beispiel der Standesherren in Forst, Pförten und Umgebung nach, den der Forster Stadtarchivar Dr. Jan Klußmann halten wird

am Mittwoch, den 05. Nov. 2014, um 18:30 Uhr
im Restaurant „Rosenflair“

Die Veranstaltung erfolgt als Begleitprogramm zur Verbundausstellung des Europäischen Parkverbundes Lausitz sowie der Ausstellung „Herrenzeiten“ in der Innenstadt von Forst (Lausitz), Ecke Cottbuser Str./Promenade.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.