Anmeldung zum 6. Parkseminar jetzt möglich

Liebe Parkseminaristen und Gartenenthusiasten,

wir freuen uns, Sie nunmehr zum

6. Internationalen polnisch-deutschen Parkseminar
vom 3. bis 5. November 2017
in den Schlosspark Brody/Pförten

einladen zu dürfen. Während der zurückliegenden Arbeiten seit 2009 hat sich der Park sehr verändert und ist seiner Bedeutung als herausragendes Gartendenkmal gerecht geworden. Erstmalig sind die inhaltlichen und fachlichen Vorbereitungen von Frau Dr. Monika Edyta Drozdek von der Stiftung für Kulturerbe und Natur in Lubuskie für die neuen Pflegeabschnitte im Park ausgearbeitet worden.

Ausführliche Informationen zum Programm
und alle Dokumente für die Anmeldung

finden Sie hier auf der Seite:
Parkseminar 2017 [Link]

Anmeldung bitte bis 23. Oktober 2017.

www.neisse-nisa-nysa.org

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Schlosspark von Brody / Pförten!

Die Arbeitsgruppe „Schlosspark Brody“

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Naturkundlich-historischer Wanderweg in Brody/Pförten vorgestellt

Das Deutsch-Polnische Seminar „Brody als Geist der Geschichte der Region“ am 16.09.2017 wurde im Natur-Wald Edukationszentrum in Jeziory Wysokie (Gemeinde Brody) mit großer Resonanz durchgeführt. Dr. Jarosław Lewczuk skizzierte in seinem Vortrag seine Sicht auf mögliche Zusammenhänge zwischen der polnischen Herrscherdynastie der Piasten, dem schlesischen Adelsgeschlecht der Grafen Schaffgotsch und der Familie der Grafen Brühl (Alois Friedrich von Brühl heiratete in 3. Ehe 1783 Josefa Christiana Anna Gräfin Schaffgotsch, ihre Familie fühlte sich den Piasten verbunden).
Paweł Mrowiński vom Natur-Wald Edukationszentrum stellte die Hintergründe für das neue Projekt eines historischen Weges unter Beachtung der Natur „Von Sachsen bis in den Wald“ vor. Er führte auch die Teilnehmer auf dem neuen naturkundlich-historischen Wanderweg vom Schloss Brody/Pförten bis zum Edukationszentrum. Entstanden ist hierzu auch ein Informationsflyer in polnischer und deutscher Sprache.

Veranstalter war die Gesellschaft für Denkmalpflege, Niederlassung in Zielona Góra in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt der Lebuser Wojewodschaft, dem Natur-Wald Edukationszentrum in Jeziory Wysokie und der Gemeinde Brody.

»Aus historischen Ästen wachsen Bäume der Zusammenarbeit«

Forster Wochenblatt vom 3. Februar 2017
»Aus historischen Ästen wachsen Bäume der Zusammenarbeit«
Bedeutendes Denkmal im Schlosspark wird wieder errichtet

Von Lena Paul

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Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für Brody gab es am Donnerstag vergangener Woche. Passend zu den guten Nachrichten schien die Sonne über der Gemeinde, als zur Mittagszeit im Schloss ein erfreuliches deutsch-polnisches Zusammentreffen stattfand. Neben dem Bürgermeister von Brody, Ryszard Kowalczuk, dem stellvertretenden Bürgermeister von Forst, Jens Handreck, dem Parkleiter des Branitzer Parks, Claudius Wecke, und Sven Zuber, Verwaltungsvorstand für Service, Bildung und Personal, hatten sich auch Helena Miklaszewska von der Gemeindeverwaltung Brody und Frank Henschel, Historiker aus Forst, in dem altehrwürdigen Gebäude eingefunden. Anlass war die Übergabe eines Zuwendungbescheides der Hermann-Reemtsma-Stiftung zur Wiedererrichtung des Sarkophag-Denkmals im Schlosspark Brody und die Unterschrift zu einem dazugehörigen Finanzierungsabkommen. Das bedeutende Sarkophag-Denkmal im Schlosspark Brody (Pförten) wurde unter Aloys Friedrich Graf von Brühl 1780 errichtet und ist dem Reichsfreiherrn Karl Gotthelf von Hund und Altengrotkau sowie dem Oberhofjägermeister Christian Ludwig von Gablenz gewidmet…

Vollständiger Artikel hier als pdf-Download [Link]

Wir danken dem Forster Wochenblatt für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Forster Stadtkanal: Restaurierung am Sarkophag in Brody kann beginnen

Beitrag zur Pressekonferenz in Brody am 26.01.2017
HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Hamburg finanziert den Wiederaufbau des bedeutenden Denkmals im Schlosspark Brody (Pförten)
Der Forster Wochenrückblick – Kalenderwoche 5/2017

Wir danken „Forst TV – Stadtfernsehen Forst“ für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des Beitrages.

http://www.stadtkanal-forst.de

Winterwanderung um den Pförtener See

Bei bestem Sonnenschein und angenehmen Wintertemperaturen führte uns der Weg heute um den Pförtener See. Guter Ausgangspunkt für solche Tour war das Schloss. Entlang der Informationstafeln gelangte man durch den Ort vorbei an der Kirche in den Schlosspark. Mit kurzem Abstecher an der Wegeführung zur Orangerie ging es dann auf dem Lindenweg  vorbei am Arboretum auf die nördliche Uferseite. Hier führt der Weg vorbei an idyllischen Aussichtsstellen mit Blicken auf den See an das Nordwestufer. Blicke richteten sich hier auf die Kirchenruine von Jeziory Dolne / NiederJehser. Auf der Straße nach Suchodół / Zauchel  biegt man dann in der Kurve südöstlich ein und wandert wieder in Richtung Schlosspark. Einen wunderbaren Blick auf den See hatte man kurz vor der Hubertuseiche von der Aussichtsplattform am Ufer. Sehr schöne Winteraussichten gab es auch bergauf auf dem Rundweg  in Christinenruh zum Standort des ehemaligen Teehauses. Das Südboskett erreichte man über die bei einem Parkseminar errichtete Robinien-Brücke. Zum Abschluss gab es angenehme freie Blicke durch „Parkfenster“ auf Schloss und Kirche.
Die Strecke hatte eine Länge von 6,5 km und war entspannt in 1 Stunde und 45 Minuten zu erwandern.

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Nächste Etappe: Sanierung des Sarkophags kann beginnen!

HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Hamburg finanziert den Wiederaufbau des bedeutenden Denkmals im Schlosspark Brody (Pförten)


Unter Anwesenheit zahlreicher Pressevertreter aus Deutschland wurde dem Bürgermeister von Brody Ryszard Kowalczuk ein Förderbescheid zur Sanierung des Sarkophags übergeben. Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG finanziert die Wiedererrichtung des steinernen Sarkophags im Schlosspark von Brody (Pförten). „Wir möchten mit dieser Zusage die jahrelangen intensiven Bemühungen von polnischen und deutschen Stellen um dieses bedeutende europäische Kulturerbe würdigen“, erklärt Geschäftsführer Dr. Sebastian Giesen. Mit der Fördersumme von 67.000 € wird die Restaurierung dieser ersten großen Parkarchitektur des Gräflich Brühlschen Schlossparks ermöglicht. Der Parkleiter von Branitz, Claudius Wecke, übergab im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Forst (Lausitz), Jens Handreck, den Förderbescheid heute im Schloss Brody (Pförten) dem Bürgermeister und würdigte das Engagement der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG. Claudius Wecke zeigte im Rahmen von Vergleichsaufnahmen die Erfolge der Parkseminare der letzten Jahre, die wesentlich durch ihn inhaltlich konzeptioniert wurden. Der Forster Verwaltungsvorstand, Sven Zuber, stellte die Geschichte des Sarkophags in den Kontext der historischen Entwicklung des Gesamtensembles, welches besonders durch den Grafen Heinrich von Brühl geprägt wurde. Der Dank des Bürgermeisters, Ryszard Kowalczuk, richtete sich an alle Mitstreiter der letzten Jahre , die sich um die Entwicklung von Park und Schloss in Brody verdient gemacht hatten. Die Gemeinde ist ebenfalls bemüht, dieses wichtige europäische Kulturerbe zu entwickeln. Unter den Gästen war auch der Forster Frank Henschel, dessen Beitrag „Der Sarkophag im Pförtener Schlosspark“ im Forster Jahrbuch für Geschichte und Heimatkunde 2015/16 des Museumsvereins eine wichtige Grundlage für die Dokumentation des polnischen Restaurators Tomasz Filar war.
Das unter Aloys Friedrich Graf von Brühl um 1780 errichtete Denkmal ist dem Reichsfreiherrn Karl Gotthelf von Hund und Altengrotkau sowie dem Oberhofjägermeister Christian Ludwig von Gablenz gewidmet. Weiterlesen „Nächste Etappe: Sanierung des Sarkophags kann beginnen!“

Schloss Pförten (Brody) nach der Sanierung 1924

Das Buch „Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg“, Band V6, Kreis Sorau und Stadt Forst, herausgegeben 1939 im Berliner Kunstverlag durch den Brandenburgischen Provinzialverband unter der Schriftleitung von Heinrich Jerschel veröffentlichte wichtige Fotoaufnahmen des Schlosses Pförten nach der Sanierung. Diese war 1924 abgeschlossen und erstmals wurden die Restaurierungsergebnisse in einer wichtigen überregionalen Weise veröffentlicht. Das Gesamtwerk gilt bis heute als eines der wichtigen Grundlagenwerke für die deutsche und polnische Forschung und Dokumentation der Historie der Orte im ehemaligen Kreis Sorau und der Stadt Forst (Lausitz).  Die Bilder von Pförten wurden u.a. von der damaligen Landesbildstelle Sachsen und der Hansa Luftbild Bonn freigegeben.

Bestandsverweise der „Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg“ (seit 1907) bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz im Internet unter:

www.opac.regesta-imperii.de