Spuren in Pförten: „Geschichte und Geschichten in Stein“ am 23.02.2017

20170223_39_geschichtsstammtisch_pfoertenDer kommende Geschichtsstammtisch des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz) e.V. am 23. Februar 2017 stellt alte Flurdenkmäler und andere spannende steinerne Artefakte östlich der Neiße in den Mittelpunkt. Angelehnt an die derzeitige Ausstellung im Pförtner Kavaliershaus „Geschichte und Geschichten in Stein“ werden über ein Dutzend Objekte vorgestellt, deren Geschichte oft bis ins 18. Jahrhundert reicht. Mit den mitgelieferten GPS-Daten ist manch ein Objekt mit Sicherheit eine gute Idee für die heranrückende Ausflug- und Radfahrsaison.

Treff ist diesmal am 23.2.2017 um 18 Uhr im Hornoer Krug:

www.hornoer-krug.de

Hornoer Krug
An der Dorfaue 9
03149 Forst OT Horno (Lausitz)

Winterwanderung um den Pförtener See

Bei bestem Sonnenschein und angenehmen Wintertemperaturen führte uns der Weg heute um den Pförtener See. Guter Ausgangspunkt für solche Tour war das Schloss. Entlang der Informationstafeln gelangte man durch den Ort vorbei an der Kirche in den Schlosspark. Mit kurzem Abstecher an der Wegeführung zur Orangerie ging es dann auf dem Lindenweg  vorbei am Arboretum auf die nördliche Uferseite. Hier führt der Weg vorbei an idyllischen Aussichtsstellen mit Blicken auf den See an das Nordwestufer. Blicke richteten sich hier auf die Kirchenruine von Jeziory Dolne / NiederJehser. Auf der Straße nach Suchodół / Zauchel  biegt man dann in der Kurve südöstlich ein und wandert wieder in Richtung Schlosspark. Einen wunderbaren Blick auf den See hatte man kurz vor der Hubertuseiche von der Aussichtsplattform am Ufer. Sehr schöne Winteraussichten gab es auch bergauf auf dem Rundweg  in Christinenruh zum Standort des ehemaligen Teehauses. Das Südboskett erreichte man über die bei einem Parkseminar errichtete Robinien-Brücke. Zum Abschluss gab es angenehme freie Blicke durch „Parkfenster“ auf Schloss und Kirche.
Die Strecke hatte eine Länge von 6,5 km und war entspannt in 1 Stunde und 45 Minuten zu erwandern.

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Eine ganz herzliche Einladung zur Brody-Pförten-Wanderung am 1. Januar 2014

Mit festem Schritt ins Neue Jahr – Am Jahresersten zwischen dem Brühlschen Schloss Pförten und Suchodół unterwegs

Heutiger Angelteich auf dem früheren Areal des einst gräflichen Fasanengartens. Foto © Edeltraud Roblick-Laeser
Die katholische Kirche in Brody (Pförten) – versteckt hinter Bäumen des Schlossparks, Foto © Edeltraud Roblick-Laeser

Die polnische Niederlausitz hat mit Brody (Pförten), Gubin und Zary (Sorau) bereits seit Jahren einen festen Platz im Terminkalender von uns Niederlausitzer Wandergurken und auch die Themen und Ziele unserer Neujahrswanderungen sind immer etwas Besonderes. Im nun zu Ende gehenden Jahr haben wir bei vertiefenden Recherchen über die Historie von Pförten heraus bekommen, dass Günter Kommol aus Jämlitz 1998 ein Büchlein heraus gebracht hat mit dem viel sagenden Titel „Pförtener Notizen – 610 Jahre Pförten – 27. März 1389 – 12. Juni 1999“. Das Frontcover des Büchleins zeigt eine Abbildung des Forster Tores mit drei Durchgängen wie das Jahnsche Schloss in Forst nach den Umbauten übrigens auch.

Da wir die erstgenannte Jahreszahl nicht in Zweifel stellen, bedeutet das, Brody (Pförten) begeht am 27. März 2014 den 625. Jahrestag seiner Ersterwähnung, wenn man evtl. zeitliche Veränderungen durch die Umstellung vom julianischen auf den gregorianischen Kalender 1582 außer acht lässt (die übrigens mit dem 11. März auch an einem Tag im 3. Monat des Jahres war). Mit unserer Wanderung am Jahresersten wollen wir helfen, dass dieser Tag stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Außerdem waren wir noch nie zur Winterzeit in und um Brody unterwegs. Unsere „Winterbilder“ sind Fotos vom  29. März 2013, also einem Tag im Frühling. Das war in diesem Jahr der Karfreitag! Das alles zusammen sind unserer Meinung nach Gründe genug, 2014 am Neujahrstag um die einstige Brühlsche Residenz Pförten und durch einen ganz kleinen Teil der früheren Standesherrschaft zu wandern…

Günter Kommel können wir zu unserer Wanderung leider nicht mehr einladen. Er hatte von 1994 bis 2008 insgesamt 15 Pförtener Heimattreffen organisiert und dieses kleine Ehrenamt dann aus Altersgründen aufgegeben. Aber seinem interessanten oben erwähnten Büchlein sind wir weiter auf der Spur. Tuchfühlung dazu haben wir schon bekommen, aber alles Gute braucht halt’ seine Zeit…

Alle interessierten Wanderfreunde aus Nah und Fern, besonders natürlich aus Forst und Umgebung, laden wir ganz herzlich ein, uns bei dieser Wanderung am 1. Januar 2014 froh gestimmt und gut gelaunt mit festem Schritt ins Neue Jahr zu begleiten.

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Einladung zur Wanderung in Brody am 22.06.2013

„Rund um den Forschter Brunnen in Brody – dem früheren Pförten…“
Herzliche Einladung zu einer Wanderung …

(Autor: Gerd Laeser – Gästeführer Niederlausitz )

Claudius Wecke, Parkleiter Fürst-Pückler-Park Branitz, erzählte am 5. September 2012 den 140 Gästen seiner Parkführung die Geschichte des Forschter Kaskadenbrunnens sowie auch andere Schloss- und Parkgeschichten. Foto © Gerd Laeser
Claudius Wecke, Parkleiter Fürst-Pückler-Park Branitz, erzählte am 5. September 2012 den 140 Gästen seiner Parkführung die Geschichte des Forschter Kaskadenbrunnens sowie auch andere Schloss- und Parkgeschichten. Foto © Gerd Laeser

Den Zeitpunkt und das Motto der Tour haben wir Niederlausitzer Wandergurken ganz bewusst so gewählt, obwohl die Strecke, welche wir dabei laufen wollen, gar nicht so neu ist. Schon mehrfach sind wir diese in den letzten Jahren gegangen, zuletzt am 29. März 2013 (Karfreitag). Das sollte eigentlich eine Frühlingswanderung sein, mutierte aber über Nacht zu einer richtigen Wintertour mit Eis und Schnee, und davon so viel, dass das eine oder andere Auto ein Problem damit hatte, die kleine Anhöhe in Jeziory Wysokie zum Feuerwach- und Aussichtsturm überhaupt hinauf zu kommen…

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Schneewanderung zu Ostern 2013

Die durch den Niederlausitzer Gästeführer Gerd Laeser aus Lübbenau/Spreewald organisierte Wanderung durch die Umgebung von Brody (Pförten) bleibt ein unvergessenes Erlebnis. Am Karfreitag 2013 führte er die Wanderfreunde von Jeziory Wysokie (Hoh Jehser) über Brody (Pförten) mit der Stadtanlage und dem Schlosspark in Richtung Jeziory Dolne (Nieder Jehser) und schließlich in den ehemaligen Fasanengarten in der Nähe von Suchodół (Zauchel). Wunderschöne Landschaftseindrücke bleiben den Teilnehmern trotz Schneefall und Kälte in bester Erinnerung. Vielen Dank an Gerd Laeser und seine Frau Edeltraud!

Fotos: Sven Zuber

Geführte Wanderung durch Brody am 29. März 2013

Ein Beitrag von Gerd Laeser (Gästeführer Niederlausitz).

Mit Wanderschuhen dem Osterhasen auf der Spur…

Foto Gerd Laeser  - Aussichtssteg in den Jez Brodzkie - Pförtener See
Aussichtssteg in den Jez. Brodzkie – Pförtener See
(Foto Gerd Laeser)

Aufgrund der großen Resonanz und ständiger Nachfragen laden wir für Karfreitag, den 29. März 2013, ganz herzlich zu einer erlebnisreichen Wanderung in der polnischen Niederlausitz nach Brody ein. Gewandert wird durch das frühere Städtchen Pförten und drei angrenzende Dörfer der einstigen Standesherrschaft des Adelsgeschlechtes derer von Brühl, dessen bekanntester Vertreter wohl Heinrich von Brühl war. Im ersten Teil der Wanderung kommen wir dabei auch an den sechs ständigen Ausstellungstafeln der thematischen Open-Air-Ausstellung des Europäischen Parkverbundes „von Graf Brühl bis Fürst Pückler“ vorbei. Beim Wandern durch den Schlosspark sehen wir an (fast) jeder Stelle, welche großartige Arbeit durch Freiwillige während der bisherigen Deutsch-Polnischen Parkseminare für die Wiederherstellung bzw. Revitalisierung des Parks bisher vollbracht wurde.
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