Nächstes Parkseminar in Brody/Pförten noch 2017

Die Durchführung des nunmehr 6. Internationalen deutsch-polnischen Parkseminars im Schlosspark Brody/Pförten ist für den 3. bis 5. November 2017 geplant. Entsprechende Absprachen wurden im Juni auf Einladung des Bürgermeisters von Brody, Ryczard Kowalczuk, u.a. gemeinsam mit der Partnerstadt Forst (Lausitz) geführt. Erstmalig sind die inhaltlichen und fachlichen Vorbereitungen von Frau Dr. Monika Edyta Drozdek von der Stiftung für Kulturerbe und Natur in Lubuskie für die neuen Pflegeabschnitte im Park ausgearbeitet worden. Sie begleitete mit ihren Studenten bereits das 1. Parkseminar 2009. Die vom Branitzer Parkleiter, Claudius Wecke, bisher erarbeiteten Pflegemaßnahmen der letzten Parkseminare mit vielen hundert Freiwilligen aus Polen und Deutschland sind weitgehend abgeschlossen. Die neue Konzeption von Frau Dr. Drozdek hat den Park in verschiedene Sektoren eingeteilt und wird besonders bisher unerschlossene Parkteile sichern.
Den Termin kann man sich bereits vormerken. In den nächsten Monaten erfolgen dann detailliertere Informationen und eine gesonderte Einladung.

Die Stiftung im Internet: www.zabytkiprzyroda.pl

Arbeitstreffen in Brody im Juni 2017 zur Vorbereitung des Parkseminars 2017

 

Pförtener Schwanenservice Thema beim Geschichtsstammtisch

PISTOLE, OCHSENKARRE, FALSCHE LOCKE UND EINE GRENZWERTIGE GESCHICHTE

Hinter der nach einem Krimi anmutenden Überschrift verbirgt sich tatsächlich Spannendes! Denn beim nächsten Forster Geschichtsstammtisch geht es um den Schatz vom Schloss in Pförten/Brody. Er war nicht aus purem sondern aus weißem Gold – dem Meißener Porzellan.
Genauer gesagt geht es diesmal um Nymphen oder Nereide-Figuren aus dem weltberühmten Schwanenservice von Heinrich Graf von Brühl.
Um Schätze ranken sich immer Geschichten.
Sie sind dramatisch, manchmal traurig oder doch einfach nur Legende. Und sie beflügeln die Phantasien bis heute.
So auch die vom ehemaligen Sportjournalisten Wolfgang Richter. Sein Roman „Grenzwertig“ beginnt 1945 in Pförten und zieht einen höchst ungewöhnlichen Spannungsbogen bis in die heutige Zeit. Und er führt den Leser auch wieder in die Region Forst-Pförten zurück und da wird es dann schon fast kriminell.

Herzliche Einladung zum nächsten

Forster Geschichtsstammtisch
am 27. Juli 2017 um 18 Uhr
im Brandenburgischen Textilmuseum Forst (Lausitz)
Sorauer Straße 37

Der Eintritt ist frei. Und es wird gegrillt.

Eine Veranstaltungsreihe vom Museumsverein der Stadt Forst (Lausitz) e.V.

Touristiker auf Brühl-Spuren in St. Nikolai

Mitglieder des Forster Fremdenverkehrsvereins Lausitzer Land e.V. informierten sich im Rahmen ihrer monatlichen Zusammenkünfte am 29. Mai 2017 diesmal in der Stadtkirche St. Nikolai über Ausflugtipps für ihre Gäste. Pfarrer Christoph Lange gab Ausführungen zur Geschichte der Kirche und den baulichen Veränderungen der letzten Jahre. Immer präsent in der Kirche ist die Geschichte von Graf Heinrich von Brühl. Die Touristiker sahen die Ruhestätte des Grafen, die ständige Ausstellung und den Film über Brühl und die Standesherrschaft Forst-Pförten. Alle Dokumentationen (auch der Film) sind in deutscher und polnischer Sprache abgefasst. Auf dem Kirchturm sind die Himmelsrichtungen der „Brühl-Orte“ mit Beschreibungen angezeigt, darunter das Schloss in Pförten/Brody. Unter den Teilnehmern waren u.a. Gastonomen, Pensionsbesitzer, Campingplatzbetreiber und die Mitarbeiterinnen der Touristinformation. Als „Offene Kirche“ ist St. Nikolai in diesem Jahr wieder bis zum 31.10.2017 von Dienstag bis Samstag jeweils von 10 -16 Uhr geöffnet. Gruppen melden sich bitte zuvor im Kirchenbüro oder im Pfarramt an:
www.kirche-forst.de

 

Spuren in Pförten: „Geschichte und Geschichten in Stein“ am 23.02.2017

20170223_39_geschichtsstammtisch_pfoertenDer kommende Geschichtsstammtisch des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz) e.V. am 23. Februar 2017 stellt alte Flurdenkmäler und andere spannende steinerne Artefakte östlich der Neiße in den Mittelpunkt. Angelehnt an die derzeitige Ausstellung im Pförtner Kavaliershaus „Geschichte und Geschichten in Stein“ werden über ein Dutzend Objekte vorgestellt, deren Geschichte oft bis ins 18. Jahrhundert reicht. Mit den mitgelieferten GPS-Daten ist manch ein Objekt mit Sicherheit eine gute Idee für die heranrückende Ausflug- und Radfahrsaison.

Treff ist diesmal am 23.2.2017 um 18 Uhr im Hornoer Krug:

www.hornoer-krug.de

Hornoer Krug
An der Dorfaue 9
03149 Forst OT Horno (Lausitz)

Bruno Jähne „Das Pförtener Stadttor“

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Das Brandenburgische Textilmuseum Forst (Lausitz) zeigt gegenwärtig die Sonderausstellung „Aus der Kunstsammlung des Forster Museums“. Zu sehen ist auch das Werk „Pförtener Stadttor“ des Forster Malers Bruno Jähne (1904-1939). Das Bild entstand 1928 (Öl auf Hartfaser) und zeigt eigentlich das von Graf Heinrich von Brühl 1753 errichtete „Forster Tor“ (Brama Zasiecka) in Pförten / Brody mit den beiden Nebengebäuden vor dem Umbau 1931.

Die sehr sehenswerte Ausstellung mit einer Auswahl von Werken aus der beachtenswerten Sammlung des Museums ist noch bis 26. Juni 2017 zu sehen. Von Pförten / Brody gibt es allerdings leider nur das eine Bild.

Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
Sorauer Straße 37, 03149 Forst (Lausitz)

Informationen und Öffnungszeiten im Internet:
www.textilmuseum-forst.de [Link]