Spuren in Pförten: „Geschichte und Geschichten in Stein“ am 23.02.2017

20170223_39_geschichtsstammtisch_pfoertenDer kommende Geschichtsstammtisch des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz) e.V. am 23. Februar 2017 stellt alte Flurdenkmäler und andere spannende steinerne Artefakte östlich der Neiße in den Mittelpunkt. Angelehnt an die derzeitige Ausstellung im Pförtner Kavaliershaus „Geschichte und Geschichten in Stein“ werden über ein Dutzend Objekte vorgestellt, deren Geschichte oft bis ins 18. Jahrhundert reicht. Mit den mitgelieferten GPS-Daten ist manch ein Objekt mit Sicherheit eine gute Idee für die heranrückende Ausflug- und Radfahrsaison.

Treff ist diesmal am 23.2.2017 um 18 Uhr im Hornoer Krug:

www.hornoer-krug.de

Hornoer Krug
An der Dorfaue 9
03149 Forst OT Horno (Lausitz)

Bruno Jähne „Das Pförtener Stadttor“

forster-tor-brund-jaehne-sammlung-museum-forst
Das Brandenburgische Textilmuseum Forst (Lausitz) zeigt gegenwärtig die Sonderausstellung „Aus der Kunstsammlung des Forster Museums“. Zu sehen ist auch das Werk „Pförtener Stadttor“ des Forster Malers Bruno Jähne (1904-1939). Das Bild entstand 1928 (Öl auf Hartfaser) und zeigt eigentlich das von Graf Heinrich von Brühl 1753 errichtete „Forster Tor“ (Brama Zasiecka) in Pförten / Brody mit den beiden Nebengebäuden vor dem Umbau 1931.

Die sehr sehenswerte Ausstellung mit einer Auswahl von Werken aus der beachtenswerten Sammlung des Museums ist noch bis 26. Juni 2017 zu sehen. Von Pförten / Brody gibt es allerdings leider nur das eine Bild.

Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
Sorauer Straße 37, 03149 Forst (Lausitz)

Informationen und Öffnungszeiten im Internet:
www.textilmuseum-forst.de [Link]

»Aus historischen Ästen wachsen Bäume der Zusammenarbeit«

Forster Wochenblatt vom 3. Februar 2017
»Aus historischen Ästen wachsen Bäume der Zusammenarbeit«
Bedeutendes Denkmal im Schlosspark wird wieder errichtet

Von Lena Paul

20170203_forster-wochenblatt_aus-historischen-aesten

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für Brody gab es am Donnerstag vergangener Woche. Passend zu den guten Nachrichten schien die Sonne über der Gemeinde, als zur Mittagszeit im Schloss ein erfreuliches deutsch-polnisches Zusammentreffen stattfand. Neben dem Bürgermeister von Brody, Ryszard Kowalczuk, dem stellvertretenden Bürgermeister von Forst, Jens Handreck, dem Parkleiter des Branitzer Parks, Claudius Wecke, und Sven Zuber, Verwaltungsvorstand für Service, Bildung und Personal, hatten sich auch Helena Miklaszewska von der Gemeindeverwaltung Brody und Frank Henschel, Historiker aus Forst, in dem altehrwürdigen Gebäude eingefunden. Anlass war die Übergabe eines Zuwendungbescheides der Hermann-Reemtsma-Stiftung zur Wiedererrichtung des Sarkophag-Denkmals im Schlosspark Brody und die Unterschrift zu einem dazugehörigen Finanzierungsabkommen. Das bedeutende Sarkophag-Denkmal im Schlosspark Brody (Pförten) wurde unter Aloys Friedrich Graf von Brühl 1780 errichtet und ist dem Reichsfreiherrn Karl Gotthelf von Hund und Altengrotkau sowie dem Oberhofjägermeister Christian Ludwig von Gablenz gewidmet…

Vollständiger Artikel hier als pdf-Download [Link]

Wir danken dem Forster Wochenblatt für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Forster Stadtkanal: Restaurierung am Sarkophag in Brody kann beginnen

Beitrag zur Pressekonferenz in Brody am 26.01.2017
HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Hamburg finanziert den Wiederaufbau des bedeutenden Denkmals im Schlosspark Brody (Pförten)
Der Forster Wochenrückblick – Kalenderwoche 5/2017

Wir danken „Forst TV – Stadtfernsehen Forst“ für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des Beitrages.

http://www.stadtkanal-forst.de

Winterwanderung um den Pförtener See

Bei bestem Sonnenschein und angenehmen Wintertemperaturen führte uns der Weg heute um den Pförtener See. Guter Ausgangspunkt für solche Tour war das Schloss. Entlang der Informationstafeln gelangte man durch den Ort vorbei an der Kirche in den Schlosspark. Mit kurzem Abstecher an der Wegeführung zur Orangerie ging es dann auf dem Lindenweg  vorbei am Arboretum auf die nördliche Uferseite. Hier führt der Weg vorbei an idyllischen Aussichtsstellen mit Blicken auf den See an das Nordwestufer. Blicke richteten sich hier auf die Kirchenruine von Jeziory Dolne / NiederJehser. Auf der Straße nach Suchodół / Zauchel  biegt man dann in der Kurve südöstlich ein und wandert wieder in Richtung Schlosspark. Einen wunderbaren Blick auf den See hatte man kurz vor der Hubertuseiche von der Aussichtsplattform am Ufer. Sehr schöne Winteraussichten gab es auch bergauf auf dem Rundweg  in Christinenruh zum Standort des ehemaligen Teehauses. Das Südboskett erreichte man über die bei einem Parkseminar errichtete Robinien-Brücke. Zum Abschluss gab es angenehme freie Blicke durch „Parkfenster“ auf Schloss und Kirche.
Die Strecke hatte eine Länge von 6,5 km und war entspannt in 1 Stunde und 45 Minuten zu erwandern.

20170129_rundwanderweg-pfoerten

Nächste Etappe: Sanierung des Sarkophags kann beginnen!

HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Hamburg finanziert den Wiederaufbau des bedeutenden Denkmals im Schlosspark Brody (Pförten)


Unter Anwesenheit zahlreicher Pressevertreter aus Deutschland wurde dem Bürgermeister von Brody Ryszard Kowalczuk ein Förderbescheid zur Sanierung des Sarkophags übergeben. Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG finanziert die Wiedererrichtung des steinernen Sarkophags im Schlosspark von Brody (Pförten). „Wir möchten mit dieser Zusage die jahrelangen intensiven Bemühungen von polnischen und deutschen Stellen um dieses bedeutende europäische Kulturerbe würdigen“, erklärt Geschäftsführer Dr. Sebastian Giesen. Mit der Fördersumme von 67.000 € wird die Restaurierung dieser ersten großen Parkarchitektur des Gräflich Brühlschen Schlossparks ermöglicht. Der Parkleiter von Branitz, Claudius Wecke, übergab im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Forst (Lausitz), Jens Handreck, den Förderbescheid heute im Schloss Brody (Pförten) dem Bürgermeister und würdigte das Engagement der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG. Claudius Wecke zeigte im Rahmen von Vergleichsaufnahmen die Erfolge der Parkseminare der letzten Jahre, die wesentlich durch ihn inhaltlich konzeptioniert wurden. Der Forster Verwaltungsvorstand, Sven Zuber, stellte die Geschichte des Sarkophags in den Kontext der historischen Entwicklung des Gesamtensembles, welches besonders durch den Grafen Heinrich von Brühl geprägt wurde. Der Dank des Bürgermeisters, Ryszard Kowalczuk, richtete sich an alle Mitstreiter der letzten Jahre , die sich um die Entwicklung von Park und Schloss in Brody verdient gemacht hatten. Die Gemeinde ist ebenfalls bemüht, dieses wichtige europäische Kulturerbe zu entwickeln. Unter den Gästen war auch der Forster Frank Henschel, dessen Beitrag „Der Sarkophag im Pförtener Schlosspark“ im Forster Jahrbuch für Geschichte und Heimatkunde 2015/16 des Museumsvereins eine wichtige Grundlage für die Dokumentation des polnischen Restaurators Tomasz Filar war.
Das unter Aloys Friedrich Graf von Brühl um 1780 errichtete Denkmal ist dem Reichsfreiherrn Karl Gotthelf von Hund und Altengrotkau sowie dem Oberhofjägermeister Christian Ludwig von Gablenz gewidmet. „Nächste Etappe: Sanierung des Sarkophags kann beginnen!“ weiterlesen

Schloss Pförten (Brody) nach der Sanierung 1924

Das Buch „Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg“, Band V6, Kreis Sorau und Stadt Forst, herausgegeben 1939 im Berliner Kunstverlag durch den Brandenburgischen Provinzialverband unter der Schriftleitung von Heinrich Jerschel veröffentlichte wichtige Fotoaufnahmen des Schlosses Pförten nach der Sanierung. Diese war 1924 abgeschlossen und erstmals wurden die Restaurierungsergebnisse in einer wichtigen überregionalen Weise veröffentlicht. Das Gesamtwerk gilt bis heute als eines der wichtigen Grundlagenwerke für die deutsche und polnische Forschung und Dokumentation der Historie der Orte im ehemaligen Kreis Sorau und der Stadt Forst (Lausitz).  Die Bilder von Pförten wurden u.a. von der damaligen Landesbildstelle Sachsen und der Hansa Luftbild Bonn freigegeben.

Bestandsverweise der „Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg“ (seit 1907) bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz im Internet unter:

www.opac.regesta-imperii.de