Einladung zur feierlichen Einweihung des restaurierten Sarkophags im Schlosspark Brody / Pförten

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Schlossparkes Brody / Pförten

hiermit dürfen wir Sie zu einem außergewöhnlichen Ereignis am 12. April 2018 um 11:00 Uhr sehr herzlich einladen. Mit finanzieller Unterstützung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG konnte die Wiedererrichtung des steinernen Sarkophags im Schlosspark von Brody (Pförten) abgeschlossen werden.

Vorausgegangen waren 2016 Voruntersuchungen zur möglichen Wiederherstellung des Denkmals und die fachgerechte Bergung der zerstörten Überreste. Im vergangenen Jahr begannen dann die Restaurations-arbeiten und die Wiedererrichtung der Anlage, die nunmehr mit der Bepflanzung des Umfeldes nach historischem Vorbild vor einigen Tagen abgeschlossen wurde.
Das unter Aloys Friedrich Graf von Brühl um 1780 errichtete Denkmal ist dem Reichsfreiherrn Karl Gotthelf von Hund und Altengrotkau sowie dem Oberhofjägermeister Christian Ludwig von Gablenz gewidmet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es zerstört. Die Restaurierung dieser ersten großen Parkarchitektur des Gräflich Brühlschen Schlossparks durch das Engagement der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG ist auch ein bedeutender Meilenstein für den Europäischen Parkverbund Lausitz, dessen Mitglied der Schlosspark ist.

Die feierliche Einweihung findet am Donnerstag, den 12. April 2018 um 11:00 Uhr im Kavaliershaus des Schlosses Brody / Pförten statt und beginnt nach Grußworten des Bürgermeisters der Gemeinde Brody und der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG mit einem Vortrag

Zur Bedeutung des Sarkophags im Schlosspark Brody
Claudius Wecke
Arbeitsgruppe Schlosspark Brody, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Im Anschluss werden die Restauratoren vor Ort die durchgeführten Arbeiten zur Wiederherstellung erläutern, bevor dann der Sarkophag feierlich wieder eingeweiht wird.

Über ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen und bitten um eine Rückmeldung an Frau Schultz von der Stadt Forst (Lausitz) bis zum 10. April 2018 unter s.schultz @ forst-lausitz.de oder 03562 989-109.

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Umfeld Sarkophag nach historischem Vorbild bepflanzt

v.l.n.r.: Scarlett Brandt, Markus Schulze (beide Baumschule Kmetsch), Bürgermeister Ryszard Kowalczuk, Claudius Wecke (Parkleiter Branitzer Park)
Foto: Uwe Andersson

Am heutigen Freitag (23.03.2018) wurde das Umfeld des wiederhergestellten Sarkophags nach historischem Vorbild mit Strauchgehölzen und Stauden bepflanzt. Die Arbeiten wurden durch Baumschulmeister Markus Schulze von der Baumschule Kmetsch und den Branitzer Parkleiter Claudius Wecke unter den wachsamen und erfreuten Augen von Bürgermeister Ryszard Kowalczuk ausgeführt. In die Erde gekommen sind dabei unter anderem immergrüne Eiben, Kornelkirschen, Weiße Hartriegel, Straußenfarne und Schleifenblumen.

Text: Claudius Wecke

 

Auch im Schlosspark Brody/Pförten hat der Kaskadenbrunnen gesprudelt!

Kaskadenbrunnen Schlosspark Pförten 1926, Sammlung Ludwig Guinand

Den Beweis dafür hat Ludwig Guinand in einem Familienalbum jetzt erbracht. Dort fand er dieses Foto aus dem Jahre 1926, das den auf der Schlosswiese aufgestellten Brunnen vollständig in Betrieb zeigt. Da bislang lediglich Fotografien des Brunnens mit stehendem Wasser bekannt waren, musste man annehmen, dass der Brunnen nur als schmückende Zierde diente. Ludwig Guinand hat hier ganz entscheidend Licht ins Dunkel bringen können – nicht nur im Forster Rosengarten, sondern auch nach der Umsetzung nach Brody/Pförten 1913 hat der Brunnen gesprudelt. Ganz herzlichen Dank dafür, lieber Ludwig!

Das Bild zeigt außerdem zwei Mädchen. Es handelt sich um Gabrielle Guinand, die Mutter von Ludwig Guinand, und deren Schwester Christine Griek (beide geb. Brühl). Letztere lebt noch heute im Alter von 96 Jahren bei Fürstenfeldbruck. Im Bildhintergrund erkennt man zudem einige Linden der Langen Allee im Nordboskett. Rechterhand schließt das auf der Fotografie nicht mehr sichtbare Schloss an.

Nachdem der Kaskadenbrunnen in Kopie im Forster Rosengarten 2013 mit Hilfe des Fördervereins Rosengarten wieder aufgestellt werden konnte und inzwischen mit dem Sarkophag auch in Brody eine bedeutende Parkarchitektur wiederhergestellt werden konnte, richten sich nun die Augen auch auf den Kaskadenbrunnen auf der Schlosswiese in Brody. Was wäre es für eine großartige Sache, wenn der Brunnen einmal wieder so herrlich wie auf diesem Foto in Betreib genommen werden könnte.

Autor: Claudius Wecke

 

Fotos vom 6. Parkseminar

Die Gemeinde Brody hat auf ihren Internetseiten Bilder vom 6. Internationalen polnisch-deutschen Parkseminar vom 3. bis 5. November 2017 im Schlosspark Brody/Pförten veröffentlicht. Vielen Dank.

Sie finden diese unter: www. brody.pl

www.neisse-nisa-nysa.org

Das Projekt wurde aus Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung sowie aus den Staatsmittel im Rahmen des Kleinprojektefonds Interreg Polen – Sachsen 2014-2022 mitfinanziert.

 

Brandenburg aktuell: Freiwillige Gärtner – Parkseminar Brody

Sa 04.11.2017 | 19:30 | Brandenburg aktuell
Freiwillige Gärtner – Parkseminar Brody

Lange schlummerte der Schlosspark Brody im Dornröschenschlaf. Doch seit sechs Jahren versuchen Lausitzer und Polen, den geschichtsträchtigen Ort wieder auferstehen zu lassen. Einmal im Jahr treffen sie sich ehrenamtlich zum gemeinsamen Gärtnern.

Beitrag von Rico Herkner

www.rbb-online.de

Lausitzer Rundschau: Aufräumen an historischer Stätte

Lausitzer Rundschau vom 4.11.2017:
Aufräumen an historischer Stätte

Brody. Etwa 120 Teilnehmer arbeiten beim 6. Polnisch-Deutschen Parkseminar im Schlosspark von Brody – darunter auch Nachfahren Brühls. Von Steffi Ludwig

Arne Nostitz-Rieneck hatte wohl die weiteste Anreise nach Brody. Der 34-Jährige ist bis aus Wien gekommen – und sieht zum ersten Mal die Heimat seiner Vorfahren. „Meine Großmutter Maria Victoria hat noch hier im Schloss gelebt und hier geheiratet“, berichtet er, während der Tross der rund 120 Teilnehmer des Parkseminars am Freitagvormittag durch den Schlosspark marschiert, um die Stellen zu besichtigen, an denen später Hand angelegt werden soll.

Denn genau wie in den fünf Parkseminaren, die seit 2009 veranstaltet wurden, sollen auch diesmal in dem Gartendenkmal unter anderem Wildwuchs entfernt und Bäume gepflanzt werden. Erstmals hat dieses Mal nicht mehr Claudius Wecke, der Parkleiter des Branitzer Parks, die Fäden in der Hand, sondern Monika Edyta Drozdek von der Stiftung für Kulturerbe und Natur in Lubuskie. „Wir haben den Park in verschiedene Sektoren eingeteilt, in denen wir noch nicht gearbeitet haben“, erklärt sie. Sie hat die Teilnehmer in elf Gruppen aufgeteilt, die an zwei Tagen an verschiedenen Stellen des Schlossparks tätig sind. Der Parkmanager des Forster Rosengartens Stefan Palm leitet beispielsweise eine Gruppe, die neun neue Bäume setzen will. Auch am Südboskett sollen die Arbeiten der vorherigen Seminare weitergeführt werden.

Mit Feuereifer dabei ist auch wieder Gunhild Hoffmeister, Olympiamedaillengewinnerin im Mittelstreckenlauf. Die 73-Jährige ist in Forst geboren, aber in Cottbus aufgewachsen und lebt in Berlin. „Mein Großvater war Koch bei Graf Brühl“, erzählt sie. „Es macht mir einen Riesenspaß hier, wir schaffen etwas und man trifft Gleichgesinnte.“ …

Vollständiger Artikel unter www-lr-online.de.

Studienfahrt nach Forst und Pförten am 21.10.2017

Mitteilung Förderverein Seifersdorfer Schloss e.V.
auf www.schloss-seifersdorf.de zur Fahrt am 21.10.2017

Mitglieder des Fördervereins und Interessierte waren bei schönstem Herbstwetter auf historischer Geschichtfahrt in Forst (Brandenburg), um die Gruft von Heinrich von Brühl sowie im polnischen Brody, dem früheren Pförten, das ehemalige Stammschloss der Familie von Brühl bis 1945 zu besichtigen. Bei der Fahrt wurde auch der Bogen zur gemeinsamen Geschichte der drei Orte gespannt, die geschichtlich alle durch Heinrich von Brühl und seine Nachkommen verbunden sind. Wir hörten von Sven Zuber, Stadt Forst und privat engagierter Kenner der Geschichte viel Interessantes und Neues über die Verbindung Dresden-Forst-Pförten-Seifersdorf. So hat Tina von Brühl, deren Sohn Carl in Pförten geboren wurde, möglicherweise Einfluss auf die Gestaltung des derzeit mit Mitteln der Reemtsma-Stiftung sanierten Sarkophag im Schlosspark Pförten genommen.

Wir bedanken uns auch bei Frank Henschel und bei Pfarrer Lange von der ev. Kirche St. Nikolai für die interessanten geschichtlichen Fakten. Dieser Besuch war ein erster Grundstein für ein sächsisch brandenburgisches und auch polnisches Zusammenwirken.

Quelle: www.schloss-seifersdorf.de